Unsere Solaranlagen



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Auf dieser Seite möchte ich unsere Solaranlagen vorstellen.

Allen gemeinsam ist, dass uns die Sonne unendlich viel Energie schickt, aber keine Rechnung.

Rechts abgebildet sehen Sie unsere Solarthermieanlage für die Warmwasseraufbereitung. Es handelt sich um 2 Kollektoren mit je 20 Vakuumröhren (diese haben einen höheren Wirkungs- grad als Flachkollektoren).
Erbaut im April 2001, im Garten südseitig montiert, so kann ich sie im Winter schneefrei halten, und allfällige Servicearbeiten sind angenehmer durchzuführen als am Dach. Im Keller stehen 2 Speicher mit je 275 lt. Inhalt zur Speicherung der Sonnenenergie.
Ersparnis: 125 € bei der Gasrechnung pro Jahr, und der Umwelt den CO2 -Ausstoß von rund 215 m3 Erdgas.

Nebenbei sparen wir auch noch Strom, weil auch der Geschirrspüler mit sonnengeheiztem Wasser gespeist wird. Seit Juli 2007 wird auch unsere Waschmaschine mittels eines Vorschaltgerätes mit Warmwasser gespeist.
Die prozentuellen Stromersparnisse werden vielleicht nicht bei jeder Waschmaschine exakt gleich sein, aber als Anhaltspunkt kann man an Hand der Zahlen in der Tabelle ausrechnen, wieviel man damit einsparen kann.
In unserem Fall verbrauchen wir somit nicht mehr die ursprünglichen ca. 60 kWh sondern dank dieser Technik nur noch ca. 15 kWh pro Jahr. In den Wintermonaten, wenn die Sonne zu wenig Energie liefert, wird das Warmwasser vom Erdgasbrennwertkessel bereitet, was die Wirtschaftlichkeit gegenüber dem Strom deutlich steigert.

  Kaltwasser Warmwasser Ersparnis
30 Grad 0,217 kWh 0,086 kWh 60,4 %
40 Grad 0,493 kWh 0,110 kWh 77,7 %
60 Grad 0,932 kWh 0,246 kWh 73,6 %
       


Hier sehen Sie die "große" von unseren 4 Photovoltaikanlagen. 2 Stk. monokristalline 55W-Module speisen 2 Akkumulatoren mit je 180 Ah, auf  Basis von 24 Volt. Erbaut im Jahr 1997
Genaue Zahlen über die Stromersparnis gibt es nicht, einige dutzend kWh übers Jahr werden es schon sein. 
Immerhin werden damit sämtliche Akkus geladen, vom Handy bis zu Computerfunkmaus u. Tastatur, von der Haarschneidemaschine bis zum Akkuschrauber, und das übers ganze Jahr.
Im Sommer speist sie Led-Lichterketten im Garten und mit Hilfe eines Wechselrichters für die Heckenschere werden die Sträucher und Hecken im Garten mit Sonnenenergie in Zaum gehalten, ja sogar die Steuerung unserer Bewässerungsanlage inkl. Regenwassersammlung übernimmt sie.


Die "mittlere" Sonnenstromanlage dient einzig und alleine zur Stromerzeugung für unsere Bachlaufpumpe, es ist ein polykristallines 55W-Modul, als Speicher dient eine 72 Ah Autobatterie.
5 Stunden pro Tag in den Morgen- und Abendstunden  rauscht das Bächlein von April bis Oktober, außer es gibt ein paar Tage keinen Sonnenschein. 
Ersparnis:
ca. 15 kWh bzw. 2€ pro Saison. 



Dies ist unser kleines Sonnenkraftwerk, 2005 installiert, es ist ein amorphes 5W Modul mit Rahmen, und südöstlich an die Hausmauer geklebt. Der Strom wird in einer alten 36 Ah Autobatterie gespeichert, und unsere Wetterstation bezieht seitdem den Strom nicht mehr aus der Steckdose.
Ersparnis:
ca. 2,5 kWh bzw. 0,35€






Unsere kleinste, 2004 installiert, ein amorphes, rahmenloses 0,5 W-Modul, südöstlich an die Garagenwand geklebt, speist sie einen 12V, 2,2 Ah Akku und versorgt somit ganzjährig unsere Klingel.
Ersparnis:
ca. 9 kWh bzw. 1,25€



PV-Anlage Nummer 5 ist seit Oktober 2009 unsere größte Anlage. Sie hat eine Spitzenleistung von 4 kWp, und auf einer eigens dafür eingerichteten Seite sind die Erträge und Bilder vom Bau zu sehen.

Ein paar allgemeine Gedanken: Leider lassen gewisse Herrschaften nichts unversucht, die Photovoltaik möglichst stark zu bremsen. Es ist ja bedeutend einfacher, z.B. die Mineralölsteuer zu erhöhen. Mit dem Ertrag daraus kaufen sie lieber CO2-Zertifikate, um damit unsere gescheiterten Klimaziele zu kompensieren.
Intelligenter wäre, diese (Un)summen in Förderprogramme für die Klimaschonung zu investieren.

Wußten Sie eigentlich, dass eine Photovoltaikfläche von 700x700 km, also 490.000 qkm ausreichen würde, um die Welt nicht nur mit Strom, sondern mit der Gesamtenergie zu versorgen. 
Diese Fläche ist zwar fast 6 mal so groß wie Österreich, aber nur 1,6% (!)von Afrika. Ohne Sonnenenergie in großem Stil wird es nicht möglich sein, dem Klimawandel Paroli zu bieten. Weder national noch international.

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